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Märkte und Fonds auf einen Blick - März 2018


Auslöser waren Inflationsängste und damit einhergehend steigende Staatsrenditen.

Gefährlich an dieser Situation war, dass Aktien und Anleihen – die beiden größten Anlageklassen –

gleichzeitig fielen. Somit funktioniert keine Diversifikation in den Portfolios, v.a. nicht bei den institutionellen Anleger.

Verkäufe sind dann viel schneller zwingend.

 

Bisher verlaufen die Korrekturen jedoch fast mustergültig: Scharfer Einbruch – Gegenbewegung – nochmaliger Einbruch unter die bisherigen Tiefs.

 

Die zweite Schwäche verlief bisher jedoch konstruktiver, da wieder eine Flucht in Sicherheit (Anleihen) zu konstatieren war. Somit arbeiten auch wieder Diversifikations-Effekte.

 

Unter fundamentalen Gesichtspunkten (Aktienbewertung u. Konjunktur) wären Aktien, v.a. in Europa und teilweise in den Schwellenländern auf aktuellem Niveau eigentlich wieder ein Kauf wert. Leider spuckt Hr. Trump mit seinen Zoll-Plänen den Märkten in die Suppe.

Fakt ist, dass eine Kaskade gegenseitiger Handelszölle die Weltwirtschaft negativ belasten würde. Offensichtlich ist Hr. Trump jedoch wild entschlossen, seine Wahlkampfagenda umzusetzen. Es kommt also auf die anderen Länder an, diesen Ball nicht aufzunehmen und wenigstens

etwas ökonomische Intelligenz walten zu lassen. Leider haben wir hier bei den europäischen Regierungen und der EU-Kommission wenig Hoffnung.

 

Oberstes Kredo bleibt, Ruhe zu bewahren, abzuwarten und in negative Übertreibungen hinein vernünftige Positionen aufzubauen mit dem Wissen, dass es temporär noch weiter fallen kann. Die Überzeugung für strategische Käufe muss immer von der fundamentalen, wirtschaftlichen Seite kommen.

Die Weltkonjunktur ist stark, auch die europäische Wirtschaft erholt sich in der Breite. Ein Trend, der sich nicht so schnell dreht.

Aktien in Deutschland und Europa bieten relativ günstige Bewertungen (KGV 12 – 13) und rekordhohe Dividendenausschüttungen. Gleichzeitig besteht in Europa keine unmittelbare Gefahr von massiven Zinssteigerungen.

 

Die lange herbeigesehnte Korrektur ist nun da. Solche Phasen fühlen sich immer unkomfortabel an. Rational handeln zahlt sich aus, denn wie jeder Kaufmann weiß: Im Einkauf liegt der Gewinn!

 

 


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