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Märkte und Fonds auf einen Blick – Januar 2018


• US-Aktienmärkte machen fast täglich neue Allzeithochs und verteuern sich damit unbeirrt

• Der US-Dollar neigt zu fast allen Währungen zur Schwäche und unterstützt damit Emerging Markets und Rohstoffe

• Die europäischen Aktienindices hängen nach wie vor an ihren langjährigen Widerständen (z. T. aus dem Jahr 2000).

Nachhaltige Ausbrüche darüber könnten eine Beschleunigung bewirken

• Die Weltwirtschaft wächst weiter sehr robust und vor allem sehr homogen (80% aller Länder wachsen über ihrem Durchschnitt)

• Die Stimmungsindikatoren der Wirtschaft, der Verbraucher und der Finanzmärkte sind auf Allzeithochs angelangt.

 

Die Frage stellt sich: „Kann es noch besser werden?“

 

Und damit sind wir auch schon bei den Risiken dieses Jahres angelangt:

 

Da in Endphasen von langjährigen Bullenmärkten oft die größten prozentualen Zugewinne zu verzeichnen sind, wird sich die Hausse im 1. Halbjahr

wahrscheinlich weiter fortsetzen und sogar eine Beschleunigung erfahren. Vor allem Europa hätte Nachholpotenzial.

Doch die boomende Weltwirtschaft, verbunden mit der niedrigsten Arbeitslosigkeit in der westlichen Welt seit Jahrzehnten, Kapazitätsauslastungen der Unternehmen

über 80%, steigenden Rohstoffpreisen und dem Schub der US-Steuerreform könnten Überraschungen auf der Inflationsseite ergeben.

Dies trifft auf eine Zentralbank-Welt, die zwar noch sehr expansiv ist (EZB druckt noch bis in den Sept. 18 jeden Monat 30 Mrd. Euro), aber sukzessive von ihrer

Krisenpolitik abrücken muss. Sollten Inflationsraten stärker steigen, könnten die Geldhüter gezwungen sein, früher und stärker zu agieren, als dies bisher geplant war.

Versiegt jedoch der Geldfluss, könnte das dramatische Folgen für die Vermögensmärkte haben (Anleihen, Aktien, Immobilien…), die in den letzten 9 Jahren davon

sehr stark profitiert haben (Vermögenspreis-Inflation).

Folgende Kausalkette könnte also im Laufe des 2. Halbjahres zu größeren Verwerfungen führen:

Steigende Inflation – restriktivere Zentralbanken – extrem teure Vermögenspreise (v.a. Anleihen) – Kursverluste Anleihen – Volatilität Aktienmärkte – Korrekturen in Aktienmärkten

 

Fazit

 

Man sollte also dabei sein, solange die Party weitergeht, was zunächst wahrscheinlich ist. Doch sollten Anleger nicht auf ein ruhiges und stressfreies Anlagejahr setzen, wie das im letzten Jahr der Fall war. Mindestens größere Schwankungen sind mit hoher Sicherheit anzunehmen. Passives Investieren über ETF´s, die ja zweifelsfrei die Gewinner der letzten Jahre waren, wird kein Selbstläufer mehr sein. Wer kostengünstig 1:1 mit nach oben gelaufen ist, läuft natürlich genauso „kostengünstig“ nach unten mit. Denn „kostengünstig“ heißt immer auch: keine Beratung, kein aktives Management, keine Absicherung!

 

2018 könnte wieder ein Jahr aktiv agierender Vermögensverwalter werden, die Entwicklungen antizipieren, eine passende Strategie entwickeln und bereit und in der Lage sind sich auf veränderte Umstände einzustellen.

 


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